Heike

Nur wer sich bewegt, kann sich bewegen.

Eigentlich bin ich keine große Freundin der Vorstellungsrunden, in denen man die „harten“ Fakten über sich Preis gibt. An dieser Stelle möchte ich jedoch aus dem Dunstkreis der schnelllebigen Internetomanie, der Anonymität und der Unverbindlichkeit austreten. Zudem bin ich ebenfalls keine Freundin der leichtfertigen Schnellschüsse: Was ich sage vertrete ich, auch wenn es eine Fehllei(s)tung, eine Einbahnstraße oder ein Irrgarten ist.

Mein Name ist Heike Ackermann, ich bin quasi 30 Jahre alt und neugierig auf das Experiment Blog. Ich bin Soziologin, Kritikerin und Mensch – die Reihenfolge variiert tagesformabhängig. So wie ich hier gerade sitze, bin ich am ehesten Mensch. Die Themen, die mich durch die Tage treiben sind vielfältig: Ich rege mich gerne stundenlang über Wörter wie Demokratie, Integration oder Wutbürger auf, ernenne mich selbst zu einem Spezialisten im Gebiet der Stadtforschung, habe eine heimliche Leidenschaft für Zahlen, Rotwein und Katzen und würde für einen LKW voller Grießpudding oder kalter Ravioli töten. Am liebsten würde ich alle Sprachen dieser Welt sprechen und am allerliebsten würde ich manche Diskussion einstampfen und sanft zur letzten Ruhestätte begleiten. Das heißt nicht, dass ich ignorant bin – ganz im Gegenteil.

So etwas ähnliches wie ein Lebensmotto hat mir eine sehr gute Freundin vor einiger Zeit mit auf den Weg gegeben: Die radikale Akzeptanz. Es ist so wie es ist. Oder wie der Kölner sagt: Et kütt wie et kütt. Dinge zu akzeptieren ist in Ordnung, sogar gut; das heißt aber für mich noch lange nicht, dass es sich lohnt zu stagnieren. Nur wer sich bewegt, kann sich bewegen.

Eure Heike