Der Hashtag des Tages

Wie sieht eigentlich Apokalypse aus?

Nun, das weiß ja niemand so richtig, denn das mit der Apokalypse gab’s ja noch nie. Wir können es uns nicht vorstellen was es bedeutet wenn die Welt untergeht. Wenn aus allen Ritzen der Erde Flammen züngeln, schwarze Rauchwolken das Licht der Sonne verdecken, Hitze und Kälte aufeinander prallen und keine Hoffnung mehr besteht. Das Ende der Welt sieht für jeden anders aus. Doch zum Glück sind wir da weit entfernt von. Ganz weit entfernt. Ganz weit.

Heute herrschen Solidarität und Nächstenliebe. Wir unterstützen uns gegenseitig in unserem gemeinsamen Streben nach mehr Weltfrieden. Zehntausende demonstrieren dort wo es noch nicht jedem bewusst ist, dass nur die Offenheit und Liebe zählt. Wir singen und schreien an gegen Ungerechtigkeit und Hartherzigkeit und Tausende singen und schreien mit.

Unsere Türen stehen offen und die Freude über das Kommende und die Bereicherung durch das Neue klingt hell wie eine Sinfonie in unseren Ohren. Auch wenn sich der Januar dem Ende zuneigt und die winterlichen Winde sich schon bald ersterbend dem Lenz ergeben werden, auch wenn es noch kalt ist draußen, so ist es doch ein stetig wachsender Lichtstreif der Hoffnung, dass wir noch enger zusammen stehen und uns und anderen helfen, die Welt noch besser zu machen. Jeden Tag. Auch heute am 27. Januar 2015. In Dresden, in Facebook, in Twitter, in Ceuta und Melilla, in Berlin und Athen, in Moskau und Kiew, in Kabul und Langley, in Hoyerswerda und Mölln, überall auf der Welt herrscht Einigkeit:

Der heutige Hashtag lautet: #Auschwitz

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