Kategorien
Katzen & Hund

Luna ist jetzt auch auf mudg.de

Das wurde aber auch Zeit.

Luna ist jetzt schon seit Mitte Dezember bei uns, hat aber noch keinen Platz auf mudg.de gefunden. Eine nicht zu unterschätzende Nachlässigkeit. Die Kategorie „Katzen“ heißt jetzt „Katzen und Hund“. Yeah.

Und weil ein Bild manchmal mehr sagt, als mir in Worten einfallen würde, füge ich einfach ein paar Schnappschüsse des Mittagsrundgangs hier ein.

Kategorien
Katzen & Hund

Kletter-Kratz-Kuschel-Baum

Schon vor dem zweiten Morgenkaffee klingelt es am Tor. „Das ist der Baum“ rufe ich zu Bernd nach oben in den zweiten Stock, schnappe mir den Hausschlüssel und laufe nach draußen. Ein gelber Bus steht auf der Straße – DHL! „Ein Paket für Kästner“ kündigt der freundliche Postbote an. „Au fein, das ist für unsere Katzenbabys, die warten schon darauf.“ Schmunzelnd reicht mir der Bote das Scannergerät zur Unterschrift, dann holt er das Paket und eilt mit den Worten „dann grüßen Sie die Kätzchen von mir“ davon.

Das Paket ist groß und das Gewicht lässt auf gute Qualität hoffen. Bernd übernimmt den Transport ins Haus, während ich den beiden Stinkern Leo und Lulu berichte, dass sich ihnen noch heute neue Dimensionen erschließen – der Weg in die Vertikale.
Nachdem ich die Einzelteile die sich im Innern des Pakets befanden sortiert habe, beginnen wir mit dem Aufbau des Baumes. Es geht höher und höher, nach links und nach rechts, bis an der Zimmerdecke das letzte Teil fest fixiert werden kann. Leo und Lulu sind uns dabei eine große Hilfe, gerade die Kleinteile lassen sich so herrlich durch die Stube rollen. Wir befestigen noch einpaar Bänder an den Säulen des Baumes und lassen diese fröhlich wippen. Jetzt kommt der spannendste Moment: Wer wagt den Aufstieg?

Und – wer hätte das gedacht – es ist Lulu, die in Windeseile bis ganz nach oben klettert. Dicht gefolgt von Leo blickt sie, auf dem obersten Podest sitzend nach oben an die wenige Zentimeter entfernte Zimmerdecke. Jetzt gibt es kein Halten mehr. Alles will erkundet werden. Die Kuschelhöhlen, die Hängematten, das Leiterchen, auch die festgezurrten Bänder müssen gefangen werden, das Kratzen an den Sisalsäulen – Lebensglück pur.

Welch ein Geschenk in diesen düsteren Zeiten, denke ich. „Unseren Katzen geht es besser als vielen Menschen“, drehe ich mich zu Bernd um. „Sollen wir sie wieder ins Tierheim bringen?“ runzelt Bernd die Augenbrauen. „Alles zu seiner Zeit, eben sind wir für die Katzen da, morgen auch für alles andere.“

„Miiiiiauuu“ maunzt Leo und Lulu stimmt in den Freudengesang mit ein.
Heute ist ein guter Tag!

Wie groß die Freude über den Kletter-Kratz-Kuschel-Baum ist, könnt ihr in den beiden Videos sehen. Viel Freude dabei.

Eure Dachfarmerin

Kategorien
Katzen & Hund

Zwei Katzenbabys und ein Pappkarton

Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör’s euch!

Rainer Maria Rilke

Kategorien
Katzen & Hund

Kunstsinnige Katzen

 

Kategorien
Katzen & Hund

Drei plus Zwei = Freude pur

 

Ein Sommernachtstraum

Prolog
Wenn wir mißfallen tun, so ist’s mit gutem Willen;
Der Vorsatz bleibt doch gut, wenn wir ihn nicht erfüllen.
Zu zeigen unsre Pflicht durch dieses kurze Spiel,
Das ist der wahre Zweck von unserm End und Ziel.
Erwäget also denn: warum wir kommen sein:
Wir kommen nicht, als sollt ihr euch daran ergetzen;
Die wahre Absicht ist – zu eurer Lust allein
Sind wir nicht hier – daß wir in Reu und Leid euch setzen.
Die Spieler sind bereit; wenn ihr sie werdet sehen,
Versteht ihr alles schon, was ihr nur wollt verstehen.

(William Shakespeare)

Kategorien
Katzen & Hund

Für Mocka

Wir gingen den Hügel hinauf. Die Katze saß auf meiner Schulter und fluchte leise. Als wir oben waren, beugte sie sich plötzlich vor und krallte die Luft.

Da entstand ein Riss im Himmel. Als bestünde er aus Seide. Der ganze Himmel stürzte ein und wir standen plötzlich in einer völlig anderen Landschaft.

„Kulissen!“ knurrte die Katze. „Alles nur Kulissen und Zwischenvorhänge!“

von Tor Åge Bringsværd

Mocka 1997-2015
Kategorien
Dachgarten Katzen & Hund

Auspflanzt is

Endlich ist es so weit – der Frühling kitzelt mich schon am Morgen mit seinen Sonnenstrahlen in der Nase und ich beschließe, dass die Kümmerlinge von der Fensterbank verschwinden werden. Die Dachbeete rufen und die Anzuchtkistchen bergen eine kostbare Fracht an Salat- und Gemüsepflänzchen, die sich in der rauen Wirklichkeit der Witterung im Freien zu bewähren haben. Entweder halten sie durch, oder – Hm – ich scheitere schon am Anfang. Aber – für ein Scheitern gibt es schlechteres Wetter. Also – raus aus dem gemütlichem Bett und ab in die warme Frühlinssonne.
Mit Gießkanne, Anzuchtkistchen und einem eisernen Willen ausgestattet erklimme ich das Dach und beginne meine Kümmerlinge der rauen Wirklichkeit vor die Füße zu werfen. Will heißen: in die satte Komposterde, zu setzen.

Bei meinem mehrmaligen Auf und Ab drang plötzlich ein nachhaltiges Maunzen an mein Ohr. Klar, dass ich mich da angesprochen fühlte und ich öffnete das Türchen zum Nachbargrundstück, von dem das Gejammer kam. Mehr schreiend als maunzend bahnte sich ein kleines, schwarz-weißes Ding den Weg direkt in meine Arme und – SCHNURRTE – aber wie doll. Ich: “ Ja, wer bist denn Du? Wo wohnst Du denn?“ Es: „Hab‘ Hunger und wohnen tue ich hier!!!“ Ich: “ Na dann komm‘ erstmal mit, aber füttern tu ich Dich nicht, denn Du gehst dann heim! Gell?“
Das war um 10 Uhr. Um halb Zwölf, Ich: „OK – aber nur ein Näpfchen.“ Es: „schmatz“.
Den ganzen Tag verbrachten Bernd und ich draußen, und ES hing immer an meinen Fersen. Zwischendurch ein kleines Nickerchen auf der Fußmatte der Terrasse und Fresschen versteht sich. Mocka und Mecki beäugten das Ganze mit Argwohn, versuchten aber – ganz Katze – die Sache so gut es ging zu ignorieren. Am späten Abend galt es Abschied zu nehmen. Ich: „Jetzt aber, ab nach Hause, kleene Maus.“ Es: „Wenn ich noch ein wenig auf eurer Matte liegen bleiben dürfte, wäre ich gestärkter für die Heimreise“.
Mitten in der Nacht trieb es mich aus dem Bett und der Gedanke „nur mal schnell gucken“ musste in die Tat umgesetzt werden. Und siehe da, es lag noch immer auf der Matte und schlief tief und fest.
Am nächsten Morgen war es weg. Die Matte lag einsam vor der Terrassentür.

Ach – na ja, vielleicht besser so. Unsere zwei Ollen jetzt noch mal aufmischen. So ’ne Junge der Granddame vor die Nase setzen? Womöglich meint Mocka dann, er müsse sich noch mal in Szene setzen auf seine alten Tage? Zuviel Stress. Geht ja gar nicht. Gut, dass es heim gefunden hat.
Mau, Maaaaauuuu ruft es da um die Ecke und wusch sitzt es auf meinen Füßen und wirft den Turboladerschnurrapparat an. Ein dicker Plöps plumpste von meiner Brust. Schnell Näpfchen holen, Ja, Ja, kommt sofort. Schmusen, futtern, maunzen und alles auf einmal….

Ach ja – die Dachfarm – klar, OK – die gibt es ja auch noch und – nein, die hab‘ ich nicht vergessen.
ALLE Kümmerlinge sitzen in Reih‘ und Glied, gemäß der Beetplanung 2013 in den Beeten. Also – sorgt euch nicht, ich kümmere mich weiter um die Dachfarm. Obwohl das schwarz-weiße Etwas recht viel Aufmerksamkeit beansprucht, zumal meine beiden „Ollen“ von diversen Eifersuchtsgedanken erfasst werden, die es gilt, durch intensive Beschmusung aus der Welt zu räumen.

Den Samen der Radieschen habe ich direkt in die Beete gelegt, ca. 1cm tief. Radieschen brauchen, wie das Gemüse viel Wasser.

PS: ES heißt Paula

PSS: Nach intensiver Fahndung nach einem/r Besitzer/in beschlossen wir Paula in unsere Familie aufzunehmen.

DSCF1067
Alle Beete Spinat und Jungpflänzchen

DSCF0744 (640x480)
Mocka

DSCF1146 (640x480)
Mecki

Suchbild 1 (631x640)
Paula

DSCF1071 (640x480)

Beete 8 Mai
Eine Woche später